Offene Lesebühne vom 27.02.2015
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Am Freitag war es wieder soweit. Im warmen, rustikalen Kaminraum 154 des Unperfekthaus Essen
trafen sich die Autorinnen und Autoren, Langzeitbesucher und Interessenten zur
19.Offenen Lesebühne.

Um 19:15 trat die Moderatorin Emine Textor nach vorne und begrüßte das Publikum.
Sie resümierte die letzte Veranstaltung und gab einen Überblick über den Veranstaltungsablauf.
Dabei wurde der erste Autor des Abends angekündigt: Steffen Meyer.


Steffen Meyer brachte einige soziakritische Texte mit.
So konnten die Besucher "Dissenschaft" und "die Selbstkontroll-App" hören.
"Dissenschaft" stellt in Frage, mit welchen Zielen die heutige Wissenschaft für
neue Erkenntnisse sorgt, bei der "Selbstkontroll-App" wiederum die Abhängigkeit
des Menschen durch das Smartphone und dessen App-Möglichkeiten.
Highlight seines Vortrags wurde jedoch die "Mc. Donalds-Mensa".
Der Text spielt mit der Utopie Hochschulen, Unis und die Wissenschaft über Sponsoring
großer Markenfirmen zu finanzieren.
Verdrehte Situationen und Konflikte waren dabei vorprogrammiert.


Wer glaubt, dass wissenschaftliche Fakten und Emotionen nicht in einem Text zusammenpassen,
hat Marlies Text über die Liebe verpasst. Sie erklärte in ihrem Text neben
biologischen Prozessen der Hirnkopplung und die Wichtigkeit des emotionalem Gedächtnis,
das Liebe eine große Schwierigkeit darstellt. Sie führt den Wunschgedanke an ein
medizinischen Getränk gegen Emotionen zu entwickeln, kommt aber zum Ergebnis,
dass es unmöglich sei.


Von einem emotional und durch Hektik geplagten Reporter ohne Führerschein,
erzählte der dazugekommene Autor Martin Hagemeyer in der Geschichte
"Internet geht nur in Monaten mir R".
Hier muss der Protagonist einen Artikel unter Zeitdruck abgeben und gerät dabei
in ungünstige Situationen.
Sein Folgetext "Mit Hannibal Lecter muss man nicht über Leber reden" hingegen beschreibt
die gegensätzlichen Ansichten von Essener Bürgern über Organisationen,
wie z.B. der aktuell umstrittenen Isis.


Nach kurzer Verschnaufpause startete Andreas Edelhoff mit seiner
Krimi-Fortsetzung "Halbgötterdämmerung" durch. Mehrere mysteriöse Mordfälle
an russischen Ärzten halten ein fiktives Essener Polizeiteam in Schacht.
Aber bereits zwei Ermittler, sind dem Verbrecher gefährlich nahe auf der Spur.


Autorin Laura Alienor hingegen führte den Zuschauer auf die Spuren des alten Ägyptens in
dem Gedicht "Spynx im Gestein". Vom Zuspruch der Zuschauer angeregt, setzte sie fort mit
einem weiteren Gedicht, dieses Mal in englischer Sprache.
Ihr Text "Free spirit" bejaht das Leben, motivierte zum mutig sein und Umdenken
ohne künstlich oder aufgesetzt zu wirken.


Den Abend rundete Florian Eichhorn mit einer Textsammlung ab.
Künstlerisch aufgearbeitet begann er mit dem autobiographischen Text "Der Flo".
Ein durch die Autoren Marlies, Steffen Meyer und ihn zusammengetragenes Werk,
dass aus zwei Sätzen der jeweiligen Autoren zusammengeführt wurde und hierdurch
komisch anzuhören war.
In "Nur mal kurz" beschreibt er einen Krankenpfleger der durch Patienten und
situative Umständen vom Gang der Toilette abgehalten wird.
Seinen Vortrag beendet er mit den Kapitel 7 und 8 seiner Stammgeschichte
"Karl-Gustav Broskoski - Der demente Vampir".
Hier wird ein durch ein Vampir gebissener, dementer Rentner zum zufälligen Gegenspieler
von Graf Zahnstein.
Beiden trachtet der Hunger nach Blut und eine im Krankenhaus befindliche Blutbank
wird zum Kampf-Ausgangspunkt der Konkurrenten.
(nicht verfügbar)
Verfasser: Dane Iligkeit
Text vom: 23.04.2015
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